Mein Opa Erich

Das Leben meines Großvaters Erich Müller, nachgezeichnet anhand von Dokumenten und Bildern.
 
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 1913 als Fußballer1917 als Rekrut1920 als Fußballer 
  
geboren 19.11.1897Mein Opa wurde als jüngstes Kind von Johann-Michael und Marie-Auguste Müller geb. Braune in Rixdorf, das spätere Neukölln bei Berlin geboren. Mein Opa soll 8 oder 9 Geschwister gehabt haben. Das lässt sich heute nicht mehr klären. Zumindest von drein, Frida, Paul und Emma ist einiges bekannt.
 
SchuleVon Oktober 1907 bis zum 30.09.1911 besuchte er die 19. Gemeindeschule in Rixdorf. Seine Schulnoten auf dem Entlassungzeugnis waren ziemlich gemischt: Deutsch und Religion genügend, Rechnen und Turnen gut. Sein Klassenlehrer hieß Herr Leuchtenberger.
 
Soldat im 1. WeltkriegMit 17 oder 18 wurde mein Opa Soldat im ersten Weltkrieg. Er war Schütze im Truppenteil M.G.S.S. Abt 74. Die Abkürzung bedeutet Maschinengewehr-Scharfschützen-Abtleiung. Wann er eingezogen wurde ist nicht mehr bekannt. Seine Abteilung wurde erst im März 1917 gegründet. Sie war ab Juni 1917 in Reims, Verdun, Ypern in Flandern und dann wieder in Frankreich bei Bapaume eingesetzt. Am 15.10.1918 wurde mein Opa bei Molain gefangen genommen. Am 09.10.1919 konnte er das Durchgangslager Wetzlar Richtung Berlin-Neukölln, Elsterstr. 4 mit 350 Mark verlassen.
 
der FußballerOpa Erich spielte Fußball. Er spielte von der Jugend bis alte Herren in so namhaften Vereinen wie N.S.C. Rüstig-Vorwärts 1913 oder Stern 89.
 
Zwischen den Kriegenheiratete mein Opa im Juli 1926 meine Oma Marie Parnemann. Im Dezember 1926 kam mein Vater Paul zur Welt. Was sonst noch geschah, lesen Sie hier.
 
Soldat im 2. WeltkriegIm Juni 1939 musste er mit 42 Jahren wieder Soldat werden. Seine Einheit war in Frankreich und auf dem Balkan bis nach Griechenland runter eingesetzt.
 
Kolonie TogolandAn die Laube in der Kolonie Togoland kann ich mich noch gut erinnern.
 
gestorben 03.02.1966Gestorben ist er mit noch nicht einmal 69 Jahren an Krebs.
 
  
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